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Tipps zur Pflege Ihrer Felgen
Salz,Bremsstaub,Rollsplitt, Straßenstaub - die Felgen eines Autos sind im täglichen Gebrauch den Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt. Nur durch eine regelmäßige Pflege behalten die Leichtmetallfelgen ihren glänzenden Eindruck. Und eine alte Weisheit besagt, dass man lieber kontnuierlich pflegt, als kurz vor dem Totalschaden am Schmutz zu verzweifeln. "Vorsorge ist halt besser als Nachsorge". Grundsätzlich empfiehlt sich bei allen Felgen eine regelmäßige Reinigung im wöchentlichen Turnus.

Falls die Oberfläche der Felge durch z.B. Bordsteinberührungen oder Steinschlag beschädigt wurde, sollte die Stelle schnellstmöglich mit einem Lackstift nachgebessert werden. Sonst kann es zu Unterwanderungen an den Rändern der Beschädigung kommen, falls das freigelegte Aluminium eine Oxydschicht bildet.

Hochglanzpolierte Felgen sollten entsprechend als Vorsorgeschutz eingepflegt werden. Sehr gut geeignet hierfür ist Hartwachs als "schützende" Schicht vor dem Alltagsschmutz. Bei der "normalen" Autowäsche reicht dann schon Spülwasser, um die geliebten Rädern zum Glänzen zu bringen.

Aber was tun, wenn es doch Mal zu spät ist und eingebrannter Bremsstaub, Rostflecken oder Blindstellen die Felgenoptik trüben. Dann sollte man zu säurefreien Felgenreinigern greifen. Einwirkzeit des Herstellers beachten und danach mit einem Dampfstrahler oder Wasserschlauch die Felge abspülen und trocknen. Die Reinigung nicht in der prallen Sommersonne oder nach einer längeren Fahrt machen, denn die Felge sollte möglichst kalt sein.                                                                                              

                 

 

                                      

 

 

 

 

Wissenswertes rund um Reifen

Reifen halten nicht ewig

 

Die Lebenserwartung eines modernen Pkw-Reifens beträgt maximal zehn Jahre. Pneu-Experten raten daher, bereits Reifen, die älter als sechs Jahre alt sind, besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

 

Reifen halten nicht ewig

 

Reifen sind nicht unbegrenzt haltbar: Sie können porös und rissig werden. Außerdem haben sie in den seltensten Fällen noch ausreichend Profil. Die Folge: Sie arbeiten beim Bremsen und bei Kurvenfahrten nicht mehr optimal, die Aquaplaning-Gefahr nimmt zu.

Die Initiative Reifensicherheit des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) empfiehlt, über acht Jahre alte Reifen nur noch dann zu benutzen, wenn sie zuvor ständig im normalen Einsatz benutzt worden sind. Sie sollten dann im laufenden Betrieb abgefahren werden, ehe sie noch älter werden. Bei normalen Belastungen bleibt die Einsatzfähigkeit eines Reifens aufgrund der chemischen Prozesse länger erhalten.

 

Reifen von Gespannen noch empfindlicher

Ganz anders sieht es bei Wohnwagen, Anhängern oder anderen Fahrzeugen aus, die nicht täglich rollen, sondern nur hin und wieder benutzt werden. Die längere Standzeit beschleunigt den Alterungsprozess des Gummis. Deshalb schreibt der Gesetzgeber für Gespanne, die eine Zulassung für 100 km/h Höchstgeschwindigkeit haben, ein Höchstalter der Anhängerbereifung von sechs Jahren vor.

Das Alter eines Reifens ist an der DOT-Nummer ablesbar. Die in einem Oval auf der Seitenflanke aufgetragene Nummer hat entweder drei oder vier Ziffern. Reifen mit dreistelliger Nummer stammen aus den neunziger Jahren. Die vierstellige Kennung wird seit 2000 verwendet. Trägt der Reifen beispielsweise die Zahl 2303, so handelt es sich um ein Exemplar, das in der 23. Kalenderwoche des Jahres 2003 produziert wurde.

 

Luftdruck häufig überprüfen

Bei unsachgemäßer Lagerung oder besonders hartem Einsatz altern Reifen schneller: Je geringer die Belastung ist, desto länger die Lebensdauer. Auch die richtige Lagerung erhöht die Haltbarkeit. Experten geben unter anderem folgende Tipps, damit die Reifen möglichst lange gefahrlos benutzt werden können: Der Luftdruck sollte regelmäßig alle 14 Tage überprüft werden. Zu schlappe Pneus können während der Fahrt überhitzen, so dass sich Reifenteile lösen. Der Reifendruck sollte auch stets der aktuellen Beladung angepasst sein. Besonders schädlich ist die Kombination aus geringem Luftdruck, hohen Außentemperaturen, hoher Geschwindigkeit und Überladung des Fahrzeuges.

Wer sein Fahrzeug auf dem Bordstein abstellt, sollte ebenfalls vorsichtig sein, da Schäden meist unentdeckt bleiben. Es ist ratsam, möglichst langsam und im stumpfen Winkel auf den Gehweg aufzufahren. Der Reifen sollte am Ende mit der ganzen Fläche auf dem Bordstein aufliegen. Grundsätzlich sollte die Bereifung regelmäßig kontrolliert werden, um eventuelle Schäden durch Glasscherben, überfahrene Schrauben oder andere Gegenstände frühzeitig zu entdecken. Durch Risse dringt Feuchtigkeit in den Reifen, der dann von innen beschädigt wird. Wer sich nicht sicher ist, sollte im Bedarfsfall einen Fachmann zu Rate ziehen.

 

Profiltiefe am besten bei 2,5 Millimetern

Auch wenn der Gesetzgeber mindestens 1,6 Millimeter fordert, sollte eine Mindestprofiltiefe von 2,5 Millimetern nicht unterschritten werden. Bei Winterreifen sollten es sogar vier Millimeter sein. Für die Lagerung empfiehlt sich ein kühler, trockener und dunkler Platz, denn Gummi altert durch Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Wärme.


Reifenlagerung

 

 

So lagern Sie Reifen richtig!
Reifen altern, auch wenn sie gar nicht benutzt werden und trotz der vom Hersteller eingearbeiteten Alterungsschutzmittel. Durch sachgerechte Lagerung läßt sich das Altern jedoch auf ein Minimum reduzieren.

Keine Frage: Wer in der kalten Jahreszeit ohne Winterreifen fährt, verschenkt Sicherheit. Doch wohin mit dem gerade nicht benötigten Satz Sommerreifen? Einige Händler haben dieses Problem erkannt, bieten einen Komplett-Service an:
Umziehen und Einlagern der Sommerreifen. Die Vorteile für den Kunden: Die Räder bleiben sachgerecht gelagert bis zum nächsten Frühjahr beim Händler, die eigenen Finger sauber.

Wer jedoch genug Platz in der Garage hat und die Einlagerung selbst vornehmen möchte, sollte folgende Regeln beachten, um die Alterung der Reifen auf ein Minimum zu reduzieren: Reifen auf Felgen sollten nicht gestellt werden, sondern entweder an Haken aufgehängt werden oder gestapelt werden, denn langes stehen führt zu Profildeformationen und Unwuchten.

 

 

Tipp: Felgen kann man platzsparend an einen Felgenbaum hängen.
Reifen ohne Felge sollten weder gestapelt noch aufgehängt werden, sondern vielmehr nebeneinander gestellt werden, da sonst das Eigengewicht des Reifens die Karkasse schädigt.
Tipp: Um Standplatten zu vermeiden, Reifen, stehend gelagert alle vier bis sechs Wochen ein Stück drehen.

 

Hinweis: Bei Demontage der Reifen sollte die Radposition vermerkt werden (z. B. mit Kreide auf dem Reifen VL für vorne links)!


Lagerort:

  • Kühl (15°C bis 25°C), von Wärmequellen (z.B. Heizkörper) abschirmen und 1 m Mindestabstand zu Wärmequellen, trocken Kondensation vermeiden

     

  • Reifen nicht mit Ölen, Fetten, Lacken, Kraftstoffen und ähnlichen Stoffen in Berührung bringen
  • Dunkel, insbesondere vor direkter Sonneneinstrahlung und Kunstlicht mit hohem UV-Gehalt schützen
  • Nur mäßig belüftet Sauerstoff und Ozon sind besonders schädlich für das Gummi des Reifens

 

 

 

♥ gmacht mit a Freid in Minga